# QR-Code für Hochzeitsfotos: So richtest du ihn ein

Source: https://reverie.pics/de/guides/qr-code-for-wedding-photos
Published: 2026-10-26. Updated: 2026-10-26.

> Ein QR-Code für Hochzeitsfotos ist ein gedruckter Code, der im Handybrowser deiner Gäste eine Upload-Seite öffnet. Sie scannen ihn, wählen Fotos oder Videos aus ihrer Handygalerie, und alles landet in einer privaten Galerie. Keine App, kein Konto. So gehst du vor: Galerie anlegen, Code kopieren, auf Tischkarten und ein Begrüßungsschild drucken, mit zwei verschiedenen Handys testen und beim Essen einmal ansagen lassen.

## So funktioniert ein QR-Code für Hochzeitsfotos

Der Code ist nichts anderes als ein gedruckter Link. Er enthält die Adresse der Upload-Seite deiner Hochzeit. Ein Gast hält die Handykamera darauf, tippt auf den Link, der erscheint, und im Browser öffnet sich eine Seite mit dem Namen deiner Veranstaltung und einem Button **Fotos und Videos hinzufügen**. Er wählt Fotos oder Videos aus der Handygalerie aus, und alles landet in einer privaten Galerie, die nur du verwaltest.

Daraus folgen zwei Dinge:

- **Jeder, der den Link hat, kann Fotos hochladen.** Der Code gehört deshalb aufs Papier. Poste ihn nicht öffentlich in sozialen Netzwerken.
- **Der Code funktioniert den ganzen Tag.** Einmal drucken reicht für Trauung, Essen und Feier, und die Gäste können ihn auch in den Tagen danach noch nutzen.

Wie Reverie insgesamt zu einer Hochzeit passt, steht unter [Reverie für Hochzeiten](https://reverie.pics/de/use-cases/weddings). Dieser Ratgeber dreht sich nur um den Code.

## In sechs Schritten einrichten

1. **Veranstaltung anlegen.** Registriere dich bei Reverie und lege eine Veranstaltung mit dem Namen eurer Hochzeit an. Das kostet nichts, und die ersten 20 Uploads sind ebenfalls kostenlos. Du kannst also alles in Ruhe ausprobieren, bevor du etwas bezahlst.
2. **Veranstaltungslink erstellen.** Öffne die Einstellungen der Veranstaltung, geh zu **Veranstaltungslinks** und wähle **Veranstaltungslink erstellen**. Benenne ihn danach, wo er hängen soll, zum Beispiel „Tischkarten“. Ohne Link kommen Gäste nicht in die Galerie.
3. **QR-Code kopieren.** Klick neben dem Link auf **QR-Code**. Reverie legt den Code als PNG-Bild in deine Zwischenablage. Füg ihn in das Programm ein, in dem du dein Schild gestaltest, etwa Canva, Word, Pages oder den Online-Editor deiner Druckerei. Mit **Link kopieren** bekommst du den reinen Link für Nachrichten.
4. **Festlegen, was Gäste dürfen.** Standardmäßig können Gäste nur Fotos hinzufügen. Unter **Einstellungen** bei **Funktionen** kannst du die **Galerie** aktivieren, damit Gäste die Fotos aller anderen ansehen können, und **Aufgaben**, um Fotoideen vorzuschlagen.
5. **Eine Karte drucken und testen.** Scanne sie mit einem iPhone und mit einem Android-Handy über die Kamera-App, am besten mit mobilen Daten und ausgeschaltetem WLAN. Lade ein Foto hoch. Testuploads zählen zu den 20 kostenlosen, und eines genügt. Danach druckst du den Rest.
6. **Den Gästen Bescheid sagen.** Das Schild ist nur die halbe Miete. Mehr dazu bei den Fehlern weiter unten.

Für die meisten Hochzeiten reicht ein Link. Leg einen weiteren an, wenn du für einen anderen Ort einen eigenen Code möchtest, etwa für die Feier am nächsten Tag: Einen einzelnen Link kannst du später widerrufen, ohne die anderen anzufassen. Aktivierst du **Teilgalerien**, kann jeder Link seine Uploads in einen eigenen, benannten Bereich der Galerie schicken, zum Beispiel „Trauung“ und „Feier“.

## Wohin mit dem QR-Code

| Ort                       | Warum er dort funktioniert                                                                   | Tipp                                                                      |
| ------------------------- | -------------------------------------------------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------- |
| Tischkarten               | Beim Essen sitzen alle, das Handy liegt in Reichweite und der Code steht direkt vor der Nase | Einer pro Tisch, damit niemand aufstehen muss                             |
| Begrüßungsschild          | Die erste Gelegenheit, wenn die Gäste mit gezücktem Handy ankommen                           | So groß drucken, dass man ihn auch aus einem Schritt Abstand scannen kann |
| Bar                       | Dort steht man und wartet                                                                    | Ein kleiner Aufsteller oder die Getränkekarte                             |
| Menükarte oder Ablaufplan | Die liest jeder                                                                              | Den Code unten platzieren, dazu eine Zeile Text                           |
| Fotoecke oder Lounge      | Dort entstehen die lockeren Fotos                                                            | Optional, kostet aber fast nichts                                         |

**Größe und Druck.** Ein Code lässt sich etwa aus dem Zehnfachen seiner Breite scannen. Ein Code mit 4 cm auf der Tischkarte funktioniert also auf Armlänge, einer mit 20 cm auf dem Schild aus zwei Metern. Drucke ihn dunkel auf hellem, ruhigem Untergrund und lass den weißen Rand, den das kopierte Bild schon hat. Färbe ihn nicht um, ziehe ihn nicht in die Breite, schneide ihn nicht zu, leg ihn nicht über ein Foto und druck ihn nicht auf Glanzpapier, das unter Spots spiegelt.

## Was aufs Schild gehört

Ein gutes Schild sagt, was zu tun ist, dass es einfach geht und wofür. Zwei Zeilen in eurem eigenen Ton genügen. Ein paar Beispiele:

- „Scannen und eure Fotos mit uns teilen. Keine App, keine Anmeldung.“
- „Unser Fotograf kann nicht überall sein. Ihr schon. Scannt den Code und schickt uns eure Fotos und Videos.“
- „Fotos vom Essen, Videos von der Tanzfläche, die Bilder von uns, die ihr aus Versehen gemacht habt: einfach scannen und uns schicken.“

Drei Kleinigkeiten helfen. Schreib „Fotos **und Videos**“, denn die Videos vergessen die Gäste gern. Für ältere Gäste passt „Kamera-App öffnen und auf den Code richten“. Und drucke den Link nicht als Text aus: Er ist lang und lässt sich nicht abtippen. Nenne lieber eine Ansprechperson: „Es klappt nicht? Frag Lena nach dem Link.“

## Was deine Gäste sehen

Die Gäste öffnen den Link im Browser ihres Handys. Es gibt keine App, kein Konto und kein Passwort. Sie landen auf einer Seite mit dem Namen deiner Veranstaltung und dem Button **Fotos und Videos hinzufügen**. Nach dem Tippen öffnet sich die Auswahl ihres Handys, und sie suchen aus, was sie senden möchten: bis zu 100 Dateien auf einmal, jede bis zu 250 MB groß. Fotos können JPEG, PNG oder WebP sein, Videos die üblichen Handyformate wie MP4 oder iPhone-MOV. Sie sehen den Fortschritt und danach, wie viele Fotos und Videos hinzugefügt wurden.

Was sie sonst noch sehen, hängt davon ab, was du aktiviert hast:

- **Aufgaben** zeigen eine kurze Karte mit einer Fotoidee und einen Button für die nächste. Beispiele, die du eintragen kannst: „ein Foto mit jemandem, den du heute kennengelernt hast“ oder „die beste Tänzerin auf der Tanzfläche“.
- **Galerie** lässt Gäste die Fotos der anderen durchstöbern. Ohne sie können Gäste nur Fotos hinzufügen und sehen keine fremden.

Deine Einstellungen und die Abrechnung bekommen Gäste nie zu sehen, und fremde Fotos können sie nicht herunterladen. Nur die Gastgeberin oder der Gastgeber kann die Originale exportieren.

## Nach der Hochzeit

- **Originale exportieren.** Exportiere in den **Medien**-Einstellungen der Veranstaltung alles als ein Archiv oder in dein Google Drive. Es sind die Originaldateien, genau so, wie die Gäste sie hochgeladen haben. Schon der erste Export, egal ob Archiv oder Google Drive, schließt die Veranstaltung ab und beendet die Uploads für alle. Mach das also erst, wenn keine Fotos mehr nachkommen.
- **Diashow abspielen.** In der Galerie spielt die Diashow-Taste Fotos und Videos nacheinander ab. Das passt gut auf den Fernseher bei der Feier oder beim Brunch am nächsten Tag.
- **Fristen im Blick behalten.** Uploads enden 28 Tage nach dem letzten Upload, und Fotos und Videos bleiben danach noch 12 Monate gespeichert. Exportiere rechtzeitig vorher.

Galerien sind nicht öffentlich gelistet, nur über deinen Link erreichbar und in der EU gehostet.

## Typische Fehler

- **Drucken, ohne zu testen.** Eine Karte, die sich nicht scannen lässt, macht die ganze Auflage wertlos. Teste zuerst eine, auf zwei verschiedenen Handys.
- **Nur ein Code am Eingang.** Beim Essen haben ihn alle vergessen. Leg auf jeden Tisch einen.
- **Keine Ansage.** Das kostet die meisten Fotos. Bitte Trauredner, DJ oder Trauzeugen, den Code beim Essen einmal anzusagen: „Scannt den Code auf eurem Tisch und schickt uns eure Fotos und Videos.“
- **Ein Code, der zu klein oder schwer lesbar ist.** Schwacher Kontrast, unruhige Hintergründe und Glanzpapier lassen das Scannen scheitern.
- **Den Empfang vergessen.** Uploads brauchen eine Verbindung, Videos eine ordentliche. Prüfe, ob dort, wo die Gäste sitzen, Mobilfunk ankommt. Ist er schwach, sag den Gästen, dass sie später zu Hause mit demselben Code hochladen können.
- **Den Code öffentlich posten.** Landet er in den sozialen Medien, können Fremde Fotos hochladen. Widerrufe dann den Link unter **Veranstaltungslinks** und erstelle einen neuen. Denk aber daran: Gedruckte Karten mit dem alten Code funktionieren dann nicht mehr.
- **Erwarten, dass Galerie und Aufgaben schon an sind.** Sie sind aus, bis du sie unter **Einstellungen** aktivierst.
- **Erst auf der Feier anfangen.** Schick den Link am Morgen an Trauzeugen und Brautjungfern, dann landen auch die Fotos vom Fertigmachen in der Galerie.

## Ehrliche Alternativen

Ein QR-Code mit Upload-Seite ist nicht der einzige Weg, und nicht für jede Hochzeit der beste.

| Möglichkeit                                           | Gut für                                                | Wo sie schwächelt                                                                                                                          |
| ----------------------------------------------------- | ------------------------------------------------------ | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
| Geteiltes Google-Fotos-Album oder Google-Drive-Ordner | Kostenlos, und du nutzt es vermutlich schon            | Gäste brauchen oft ein Google-Konto oder müssen sich in einer Dateiverwaltung zurechtfinden, was ältere Verwandte abschreckt               |
| Eine WhatsApp-Gruppe                                  | Alle sind sowieso schon dort                           | WhatsApp komprimiert Fotos und Videos standardmäßig, begräbt sie im Chat und erreicht nur Leute in der Gruppe                              |
| Andere Foto-Dienste mit QR-Code                       | Dieselbe Idee, teils mit mehr Gestaltungsmöglichkeiten | Vergleiche, ob Gäste eine App brauchen, ob du die Originaldateien bekommst, ob der Preis einmalig ist oder ein Abo und wo die Daten liegen |
| Einwegkameras oder Fotobox                            | Macht Spaß in der Hand, keine Handys am Tisch          | Begrenzte Bildzahl, Kosten für Entwickeln und Scannen und Wochen des Wartens                                                               |
| Hochzeitsfotograf oder Hochzeitsfotografin            | Gestellte, bearbeitete, verlässliche Bilder            | Kann nicht überall gleichzeitig sein, und genau diese Lücke füllen die Fotos der Gäste                                                     |

Reverie lässt sich mit 20 Uploads kostenlos ausprobieren. Danach zahlst du einmal pro Veranstaltung, ohne Abo, den aktuellen Preis findest du auf der [Startseite](https://reverie.pics/de/). Einen Modus „später enthüllen“ gibt es nicht: Fotos erscheinen in der Galerie, sobald sie hochgeladen sind. Wenn du die Bilder erst später sehen willst, passt eine Einwegkamera besser.
